Zehn Jahre: für die Lüge oder für das Schwein?
Ein irakisches Gericht hat einen Metzger zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil er in Nadschaf, einer der heiligsten Städte des schiitischen Islam, Wildschweinfleisch als Rindfleisch verkauft hat. Das ist mehr, als manche wegen unrechtmäßiger Bereicherung verurteilte Beamte kürzlich bekommen haben. Wurde er dafür bestraft, dass er seine Kunden betrogen hat, oder für das Tier selbst? Das Gericht schweigt.