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Körperliche und seelische Misshandlung von Kindern

In einer Moschee bei Paris forderte ein Gastprediger die Gläubigen auf, ihre Kinder ab 11 Jahren zu schlagen, wenn sie das Gebet auslassen. Damit war er noch nachsichtig: Ein als authentisch eingestufter Hadith besagt, man solle Kinder mit sieben Jahren zum Gebet anhalten und sie mit zehn dafür schlagen (Abu Dawud 495). Ab diesem Alter sollen sie laut einem anderen Hadith jedes Gebet damit beenden, Zuflucht vor der Pein der Hölle und des Grabes zu suchen (Muslim 588) – Qualen, die der Koran ausführlich beschreibt: verbrannte Haut, die durch neue ersetzt wird, kochendes Wasser, das über die Köpfe gegossen wird (4:56, 22:19). Im Iran erhielt ein Vater, der 2020 seine jugendliche Tochter enthauptete, neun Jahre Haft, während Mädchen ab neun Mondjahren strafmündig sind. Wo diese Texte zum Gesetz werden, ist die Kindheit kurz. Wo sie wortgetreu gelehrt werden, beginnt die Angst früh.

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Islamische Schulen: Zu laut in Amsterdam, zu spät in Oslo

Seit 2020 will das norwegische Parlament verhindern, dass Koranschulen Kinder über Nacht dort behalten. Am 23. September erklärte die Regierung ein Verbot für unmöglich – und änderte zehn Tage später ihre Meinung, nachdem ehemalige Schülerinnen und Schüler von ihrer Kindheit dort berichtet hatten. In Amsterdam versuchte es der Staat bei einer islamischen Schule mit der umgekehrten Methode und wurde zu Schadenersatz verurteilt.

Die Imame von Aulnay haben den Koran nicht bloß zitiert – sie haben ihn kuratiert

Ein Gebetsraum in Aulnay-sous-Bois nördlich von Paris wurde für sechs Monate geschlossen, der Verein, der ihn betrieb, inzwischen aufgelöst. Seine Prediger rechtfertigten die Ermordung eines Koranverbrenners, hetzten gegen Juden und Ungläubige und stellten Schiiten unter Schweine und Hunde. Der Anwalt der Moschee deutet an, Frankreich bestrafe neuerdings das Zitieren des Korans. Das Gericht sah das anders.

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