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#Frauenfeindlichkeit

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Dekrete aus Kabul, Dialoge in Genf

Fünf Jahre nach der Rückkehr der Taliban erklärte eine Vertreterin der Zivilgesellschaft vor dem UN-Sicherheitsrat, in Afghanistan sei es inzwischen ein Verbrechen, eine Frau zu sein. In Genf bitten Nichtregierungsorganisationen den Menschenrechtsrat, wenigstens weiter darüber zu reden: das Mandat des Sonderberichterstatters verlängern, die Dialoge fortführen, den Untersuchungsmechanismus in Gang setzen. Der Sonderberichterstatter selbst darf das Land seit 2024 nicht mehr betreten.

Verschleiert auf der Straße, entkleidet im Gefängnis

Die Islamische Republik schließt ein Café wegen eines unbedeckten Kopfes und nimmt eine Frau wegen eines locker sitzenden Kopftuchs fest. Hinter den Mauern des Teheraner Evin-Gefängnisses zwingen Wärterinnen und Wärter desselben Staates weibliche politische Gefangene, sich bei Durchsuchungen auszuziehen. Das berichten von Iran International zitierte Quellen. Sittsamkeit, so scheint es, gilt für Frauen, nicht für ihre Aufseher.

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